Die ursprünglichen Bewohner des Okavango-Deltas sind die Fluss-Buschmänner, die zur Gruppe der San gehören. Seit Jahrtausenden leben sie hier als Jäger und Sammler. Ihre nomadische Lebensweise wurde durch Viehzucht und Siedlungsdruck anderer Völker immer weiter eingeschränkt – aber auch durch die Gründung von Nationalparks, in denen der Naturschutz Vorrang hat vor den Traditionen dieser Menschen. Sie werden daher umgesiedelt und so entstand u.a. der Ort Khwai. Die Regierung baute Häuser, eine Krankenstation und eine Schule und erwartet von den Menschen, dass sie sich an die „moderne Lebensweise“ anpassen. Ihre Kultur ist aber weiter ein wichtiger Teil ihrer Identität.
Ein Beispiel, wie das (hoffentlich) gelingen kann, ist in der Khwai Hippo Pool Campsite verwirklicht. Die hiesigen Guides zeigen auf „Bushmanwalks“, wie sich diese so perfekt an ihre Umgebung angepassten Menschen in der Natur bewegen, wie sie jagen, welche Pflanzen sie nutzen, wie sie Feuer machen – und wie sie die Ressourcen nutzen, ohne sie auszunutzen. Es gibt so vieles, was wir von diesen Menschen lernen können. Eins sein mit der Natur und Nachhaltigkeit sind hier selbstverständlich.














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