An der Ostgrenze Zimbabwes ziehen sich die Eastern Highlands von Nord nach Süd entlang der Grenze zu Mosambik. Hier steigen die Berge bis auf knapp 2.600 m an.
Einen guten Vorgeschmack bekommt man in der Musangano Lodge in den vorgelagerten Bergen westlich von Mutare. Hier kann man auf gut ausgeschilderten Pfaden wandern und in die Natur eintauchen.
Als wir im November dort waren, hatte es am Tag zuvor kräftig geregnet und unzählige Tausendfüßler waren unterwegs. Diese etwa 12 cm langen harmlosen Pflanzenfresser rollen sich bei Gefahr sofort zusammen. Auch besonders aktiv nach dem Regen war eine Termitenart, die aus der feuchten Erde filigrane Türme baut. Beeindruckend waren die Zeigefinger-langen Ölkäfer. Das (unten) folgende Foto ist ein Suchbild: die Stabheuschrecke erkennt man am besten an ihren Beinen.
Was man hier derzeit sehr gut beobachten kann, ist das Phänomen der „Laubschüttung“, das viele tropische Bäume zeigen: Wenn sich die Blattknospen entfalten, wachsen die jungen Blätter hier so schnell, dass ihre Versorgung mit festigenden Blattadern und Blattgrün, also Chlorophyll, nicht hinterherkommt. Daher hängen die Blätter zunächst schlaff herunter und haben eine rötliche Farbe. Erst nach ein paar Tagen werden sie kräftig und grün.
Die wunderschöne Musangano-Lodge bietet auch Einblicke in die lokale Bildhauerei. Im Garten sind mehrere Kunstwerke zu bewundern.





















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