Goodbye Zimbabwe! 

23 Tage waren wir nun in diesem vielseitigen, interessanten, zum Teil sehr schönen Land unterwegs. Für uns war es das erste Mal und daher hier unser ganz subjektiver Eindruck:
Ganz besonders hier sind die Menschen. Alle Zimbabwer, die wir getroffen haben,  waren freundlich, hilfsbereit und nie aufdringlich. Viele zeigen echtes Interesse an uns Besuchern und fangen ein Gespräch an, um zu hören, wie es einem hier gefällt – ohne irgendwelche „Hintergedanken“, ohne einem dann etwas verkaufen zu wollen oder ähnliches. Sie freuen sich einfach, dass man ihr Land besucht und wollen, dass es einem gefällt.
Wir haben uns jederzeit wohl und sicher gefühlt und wurden nie von irgendjemanden bedrängt, auch Bettelei haben wir in diesem doch recht armen Land fast nie erlebt.
Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich: Von wüstenhafter Savanne bis zu Nebelwald, vom Flachland bis zu Bergen mit atemberaubenden Schluchten, dazu noch die spektakulären Victoria Falls – Zimbabwe hat unglaublich viel zu bieten und wir haben davon natürlich nur einen Bruchteil gesehen.
In den Nationalparks haben wir die Tiere als relativ scheu erlebt, was wohl an der Wilderei liegt, die bis vor kurzem ein verbreitetes Problem war. Es gibt aber große Bemühungen, das zu unterbinden und so ist zu hoffen, dass die Tiere in absehbarer Zeit entspannter gegenüber Menschen werden.
Neben der grandiosen Natur gibt es in Zimbabwe auch kulturell viel zu entdecken: von Zeugnissen der San über Great Zimbabwe bis zur zeitgenössischen Bildhauerei.
Worauf man vorbereitet sein sollte, wenn man als Selbstfahrer nach Zimbabwe fährt: Die Versorgungssituation ist insbesondere in den kleineren, abgelegeneren Orten weniger gut, als wir es von Botswana oder Namibia kennen. Man kann einkaufen, aber nicht unbedingt immer das, was man eigentlich sucht und die Qualität ist auch nicht immer so, wie wir es von Mitteleuropa gewohnt sind. Dafür sind die Preise auf erstaunlichem Niveau, man zahlt für einige Waren mehr als in Deutschland.
Insgesamt ist Zimbabwe ein recht hochpreisiges Land, auch was die Unterkünfte inklusive Campsites betrifft. Für uns war die Preisgestaltung oft nicht nachvollziehbar und daher immer mal wieder überraschend.
Das Autofahren war prinzipiell relativ entspannt, wir hatten kaum dichten Verkehr und wenn doch, fahren die Leute umsichtig. Die Straßen sind in sehr unterschiedlichem Zustand, manche gut, auf anderen Strecken kommt man nur mit maximal 20 km/h voran (wohlgemerkt auf Landstraßen!). Es ist dann nicht schwierig zu fahren, nur auf Dauer nervig. Hohe Bodenfreihiet ist auf jeden Fall hilfreich.
Es gäbe noch viel zu erzählen und für uns noch so viel mehr zu entdecken – einen Besuch von Zimbabwe können wir nach dieser ersten Erfahrung auf jeden Fall jedem ans Herz legen, der sich für das südliche Afrika interessiert!


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Kommentare

One response to “Goodbye Zimbabwe! ”

  1. Avatar von Daniel
    Daniel

    Hallo Susanne und Thomas!
    Es ist schön, mit euch Urlaub zu machen… auch wenn es nur aus der Ferne ist!
    Vielen Dank für die Zeit, die ihr für die großartigen Beschreibungen und wunderschönen Bilder aufwendet, die ihr mit uns teilt!

    Herzliche Grüße
    Daniel

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