Löffelhunde

Löffelhunde entdeckten wir regelmäßig hier im südlichen Teil des Namib-Naukluft Parks: mit ihrer charakteristischen Gesichtsmaske und vor allem den riesigen Ohren, die immer wieder aus dem Gras ragen. Aufgrund dieser Ohren passt der Name Bat-eared Fox („fledermaus-ohriger Fuchs“) für mich viel besser zu diesen Tieren.
Löffelhunde sind relativ klein, nur etwa 40 cm hoch bei einem Gewicht von 3 – 5 kg. Sie leben in Paaren, die lebenslang zusammen bleiben.

Löffelhunde ernähren sich überwiegend von unterirdisch lebenden Insekten, vor allem von Termiten. Um sie aufzuspüren, richten sie ihre großen Ohren parallel zur Erdoberfläche. Sobald sie die gewünschten Geräusche wahrnehmen, graben sie mit ihren kräftigen Vorderpfoten die Beute aus und knacken die Insektenpanzer mit den Zähnen auf. Sie haben dafür bis zu 50 Zähne, mehr als jedes andere Landsäugetier. Damit sie vor den wehrhaften Bissen der Termiten geschützt sind, ist ihr Fell besonders dicht. Wegen ihres Pelzes werden sie teilweise bejagt, gefährdet ist ihr Bestand deswegen aber nicht.


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