Die traditionelle Fortbewegung im Okavango Delta und im Chobe ist das Mokoro, ein Einbaum, der im flachen Wasser gestakt wird. Traditionell aus einem Baumstamm z.B. des Sausage Trees (Leberwurstbaum) gefertigt, werden die Mokoros heute meistens aus Glasfaser hergestellt – auch zum Schutz der großen Bäume.
Eine Mokoro-Tour ist heute für Touristen eine beliebte Möglichkeit, das Delta zu „erfahren“ – und für die lokale Bevölkerung eine Möglichkeit, Geld als Poler („Staker“) zu verdienen. Die Poler steuern die Mokoros ruhig und sicher durch die Kanäle – vorbei an Hippos und grasenden Elefanten. Eine solche Mokoro-Tour kann man u.a. von Maun aus machen und dort vor Ort buchen – als Tagesausflug oder auch als Mehrtages-Tour.
Von der lokalen Bevölkerung werden Mokoros weiterhin im Alltag genutzt, um zu fischen, Schilf zu ernten, das als Baumaterial genutzt wird – oder einfach als Fortbewegungsmittel. Das ist nicht immer ungefährlich, da die kleinen Boote von Nilpferden, wenn diese sich gestört fühlen, attackiert werden können.
Wenn man es selbst versucht, merkt man, dass das Lenken gar nicht so einfach ist!







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