Im Norden Botswanas bildet der Okavango ein Binnendelta, das zu den größten und bedeutendsten Feuchtgebieten Afrikas gehört. Der Wasserstand ist nicht immer gleich, sondern unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Das Wasser stammt aus dem angolanischen Hochland. Das Hochwasser der Regenzeit im Dezember/Januar ist im März an der Panhandle, also dem Anfang des Deltas – bis es dann in Maun ankommt, dauert es drei bis vier Monate.
Von diesem Wasser hängt das Leben der Tiere und Menschen hier ab, daher ist jedes Jahr ein wichtiges Thema, wann das Wasser wohl kommt. Schon im Juni? Oder erst im Juli? – Wenn es sich dann nähert, weiß jeder, wie viel Kilometer es noch von der Stadt entfernt ist. Und dann wird es freudig begrüßt, die Menschen fahren der „Zunge des Flusses“ entgegen, waschen sich das Gesicht (das bringt Glück) und freuen sich. Erst ist das Wasser noch voller altem Gras, bald aber ist es ein großer Fluss, die Kühe trinken daraus, die Reiher kommen – und später auch Hippos und Krokodile.
Wir durften dieses Ereignis mit Edwin und seiner Frau erleben, vielen Dank für dieses beeindruckende Erlebnis!








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