Safari zu Fuß

Wir sind gerade im Kwapa-Camp, um einen Trails Guide-Kurs zu machen. Doch was ist so faszinierend daran, die Wildnis zu Fuß zu erkunden? Man muss alles mit sich tragen, vor allem Trinkwasser, man kommt nicht so nah an die meisten Tiere heran wie mit einem Fahrzeug, und man muss auf Gefahren achten: Wildtiere können aggressiv werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Auch gibt es giftige Schlangen und Skorpione.
Der Reiz von Safaris zu Fuß ist, dass man der Natur viel näher kommt. Man hat nicht das schützende Fahrzeug zwischen einem selbst und der Wildnis – man ist mitten darin und wird ein Teil davon. Safaris zu Fuß, sogenannte Trails, öffnen die Augen für die kleinen Dinge: Insekten, Pflanzen und insbesondere die Spuren, die die Tiere hinterlassen und die einem zeigen, mit wem man sich dieses Gebiet teilt. Wer einmal angefangen hat, sich mit dem Spurenlesen zu beschäftigen, ist fasziniert davon, was man alles in der Natur lesen kann. Es ist eine regelrechte Kunst, die ganz besonders von den San („Buschmännern“) beherrscht wird.
Aber allein den Geräuschen der Natur zu lauschen, ohne Motorenlärm oder anderen menschlichen Einfluss, ist ein Erlebnis, das wir in Europa nur selten haben.
Ein ganz besonderer Moment ist, wenn man unentdeckt beobachtet, wie Elefanten, die „gentle Giants“ der Savanne, nahezu geräuschlos an einem vorbeiziehen und wieder im Busch verschwinden.


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